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Schieferdach: Vor & Nachteile von Schiefer

Schiefer ist ein reines Naturprodukt mit robusten und langlebigen Eigenschaften. Für die Dacheindeckung sind Schieferplatten oder Schieferschindeln hervorragend geeignet.

Schieferdach Schiefer Schieferschindeln

Möchten Sie Ihr Dach mit Schiefer decken lassen? Schieferplatten beziehungsweise Schieferschindeln bieten viele Vorteile. Schiefer passt besonders gut, wenn Sie großen Wert auf ökologische Materialien legen. Informieren Sie sich jetzt über die Eigenschaften und wie hoch bei einem Schieferdach die Kosten sind. Wichtig sind in jedem Fall zwei Faktoren: Ein Schieferdach eignet sich nur ab einer bestimmten Dachneigung. Außerdem handelt es sich bei der Dacheindeckung mit Schiefer um ein großes Projekt, das viel Fachkenntnis erfordert. Vertrauen Sie auf die Hilfe eines erfahrenen Dachdeckers, damit die Dachdeckung oder Sanierung eines Schieferdaches gelingt und Sie lange Zeit mit Ihrem Schieferdach zufrieden sind.

Was ist Schiefer?

Unter Schiefer versteht man ein sogenanntes Sedimentgestein mit einem hohen Anteil an Tonmineralen. Die Gesteinsart kommt in Deutschland und vielen weiteren Ländern vor. Das Gestein ist tektonisch deformiert, das heißt, es entsteht unter Druck ein gefaltetes Gestein mit einer sehr guten Spaltbarkeit. Die parallelen Flächen sind spaltbar, das ist beim sogenannten Tonschiefer besonders gut möglich. Nachdem Tonschiefer entweder über oder unter Tage abgebaut wurde, erfolgt die Weiterverarbeitung zu Schieferplatten oder Schieferschindeln. Bei der weiteren Verarbeitung ist viel Handarbeit erforderlich. So ist es nicht verwunderlich, dass für ein Schieferdach die Kosten relativ hoch sind.

Allerdings bietet das Naturprodukt so viele Vorteile, dass sich beim Schieferdach die Kosten rentieren! Das Material sieht nicht nur sehr gut aus und verleiht dem Haus eine bemerkenswerte Ausstrahlung. Es ist auch robust, wartungsarm und pflegeleicht. Tonschiefer ist temperaturausgleichend und wasserabweisend. Wenn Sie die Dacheindeckung vom Profi machen lassen, ist gewährleistet, dass kein Wasser ins Dach eindringen kann. Schäden treten beim Schieferdach kaum auf, lediglich starke mechanische Einflüsse könnten dazu führen, dass einzelne Schieferplatten Risse oder Sprünge bekommen. Im Normalfall hält ein Schieferdach mindestens 100 Jahre. Eventuell defekte Schindeln oder Platten kann Ihr Dachdecker austauschen.

Die natürliche Zusammensetzung des Materials und der geringe Energieaufwand beim Abbau sind echte Vorteile für die Umwelt. Sollte eine Neudeckung erforderlich werden, kann das Naturprodukt problemlos als einfacher Bauschutt entsorgt werden. Gut ist auch die Wiederverwertung als Gartensplitt. Schieferdächer waren früher nur in einigen Regionen Deutschlands beliebt, aber weil beim Schieferdach Nachteile kaum zu finden sind, wird das Naturmaterial von immer mehr Hauseigentümern bevorzugt.

Was kosten Schieferschindeln und eine Eindeckung?

Die Kosten für Schieferschindeln und die Dacheindeckung hängt von der Verlegeart ab. Der Dachdecker muss als erstes wissen, ob die Dachneigung für ein Schieferdach geeignet ist. Der Neigungswinkel muss mindestens 12 Grad betragen. Sie haben als Bauherr die Wahl, ob Sie sich für Schindeln oder Schieferplatten entscheiden. Dann legen Sie gemeinsam mit Ihrem Dachdecker die Verlegeart fest. Mit einer einfachen Verlegeart ist ein Schieferdach schon ab 60 Euro pro Quadratmeter erhältlich. Die Schieferdach-Kosten steigen, je höher der Aufwand für die Verlegung und auch die Kosten für die Schindeln sind.

Eine Übersicht über Verlegearten und Schieferdach-Kosten

Die Universal- oder Bogenschnittdeckung ist die kostengünstigste Verlegeart. Die Schieferplatten sind quadratisch und werden entweder nach rechts oder links verlegt, abhängig von der Wetterrichtung. Die Größe der Platten richtet sich nach der Dachneigung. Bei einer Neigung ab 25 Grad verwendet der Dachdecker Steine mit einer Größe von 30 x 30 cm, bei einer Neigung ab 40 Grad kommen Schieferplatten mit einer Größe von 25 x 25 cm zum Einsatz. Rechnen Sie mit Preisen zwischen 60 und 80 Euro für das Material und die Arbeitsleistung.Die Rechteck-Doppeldeckung ist parallel zur Dachlattung angelegt, sie verläuft in geraden Linien. Damit das Dach regensicher ist, ist unbedingt die Arbeit eines Profis erforderlich. Bei dieser Verlegeart fallen Kosten ab circa 75 Euro an.

Bei der altdeutschen Deckung sind die Decksteine unterschiedlich groß. Zum First hin werden die Schindeln immer kleiner. Die traditionelle Verlegeart ist besonders gut für anspruchsvolle Dachformen, zum Beispiel mit Gauben oder Türmchen, geeignet. Die Dachdeckung ist kompliziert und erfordert hohe Kenntnisse des Dachdeckers. Teilweise müssen die Schieferschindeln erst vor Ort zugerichtet werden. Die Kosten betragen ab 110 Euro je Quadratmeter.

Die Schuppendeckung gleicht der altdeutschen Deckung, die Platten sind aber gleich groß und symmetrisch geformt. Kalkulieren Sie dafür Kosten ab circa 75 Euro ein.

Die wilde Deckung verleiht Ihrem Haus einen außergewöhnlichen Charakter. Der Dachdecker verwendet dafür nur unbehauene Steine, die erst beim Verlegen auf dem Dach zugerichtet werden. Das Ergebnis ist ein sehr individuelles Bild. Die aufwendige Verlegung hat ihren Preis: Nachdem dafür viel Erfahrung und ein großes handwerkliches Können erforderlich sind, kostet die wilde Deckung ab ungefähr 135 Euro.

Schließlich gibt es noch die dekorative Deckung. Dabei werden Standardverlegearten mit einer Art Muster ergänzt. Schiefersteine gibt es in vielen Formen, zum Beispiel Waben, Octogones, Spitzwinkel, Schuppen, Fischschuppen und Coquettes. Ein erfahrenes Dachdecker verlegt die Steine in grafischen Mustern, umgeben von der konventionellen Schiefereindeckung. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Kosten für ein solches Schieferdach sind schwer anzugeben, weil immer individuell verhandelbar.

Was sind bei einem Schieferdach die Nachteile und Vorteile?

Die Vorteile überwiegen: Ein Schieferdach beeindruckt mit einer schönen Optik. Das Material ist wetterfest, robust und langlebig. Allerdings hat sogar ein Schieferdach Nachteile, das sind die höheren Kosten im Vergleich zu einem Ziegeldach. Der Pflegeaufwand ist sehr gering. Lassen Sie aber das Dach von einem Fachmann regelmäßig begutachten. So werden Risse und Bruchstellen schnell entdeckt. Defekte Dachschindeln kann der Dachdecker austauschen, Ihr Dach bleibt wetterfest und wasserdicht. Bei einem Schieferdach sind Nachteile wie bei anderen Dächern eher selten, es kommt beispielsweise kaum zu Flechten-, Moos- und Algenbildung.

Schieferschindeln selbst kaufen und verlegen?

Die Dacheindeckung mit Schiefer ist echte Handwerksarbeit. Auch die Qualität der Decksteine ist entscheidend. Kaufen Sie Schiefer beim Fachmann und beauftragen Sie einen erfahrenen Dachdecker mit der Verlegung! Wir vermitteln Ihnen kostenfrei fünf Angebote von Dachdeckern in Ihrer Nähe! Schicken Sie uns Ihre Anfrage über das Anfrageformular, damit Sie in Ruhe Angebote und Preise vergleichen und sparen können!

Das Schieferdach setzt sich aufgrund seiner vielen Vorteile und der ansprechenden Optik immer mehr durch. Sanierungen und Neueindeckungen gelingen perfekt, wenn ein Profi die Arbeiten ausführt. Bei Dachdecker Direkt erhalten Sie auf Anfrage Angebote von fünf Dachdeckern, die viel Erfahrung beim Verlegen von Schiefer haben. Die Anfrage ist für Sie kostenlos. Vergleichen Sie Kosten und Leistungen, lassen Sie sich beraten – dann sind Sie schon bald stolzer Besitzer eines Schieferdaches!

Bitumendach: Vor- und Nachteile

Ein Bitumendach oder ein Dach mit Dachpappe wurde früher hauptsächlich für Gartenhäuser oder Industriegebäude genutzt. Die geringen Kosten sorgen dafür, dass das Material mittlerweile auch für Wohnhäuser beliebter wird. Außerdem kommt das Material oft als Unterkonstruktion zum Einsatz.

Bitumendach Bitumenschindeln

Bei der Dacheindeckung sind die Kosten ein wichtiger Faktor. Ein Bitumendach ist eine kostengünstige Lösung. Auf kleinen Dachflächen können Sie Dachpappe oder Bitumenschindeln selbst verlegen. Wenn es sich um Wohnhäuser handelt, ist die Verlegung beim Profi in den besten Händen. Denn auch ein preiswertes Material wird auf Dauer teuer, wenn die Verlegung nicht fachgerecht ausgeführt wird. Die exakten Kosten für Bitumen Dachschindeln und die Verlegearbeit hängen von der Oberflächenbeschaffenheit und dem Arbeitsaufwand ab.

Was ist Bitumen und woraus besteht es?

Der Begriff ist aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet “Erdpech”. Bei dem Material handelt es sich um ein Gemisch aus organischen Stoffen, hauptsächlich Kohlenstoff und Wasserstoff. In der Natur kommt es als Naturasphalt vor. Für die Verwendung als Dachpappe oder als Schindeln wird das Material aber aus Erdöl gewonnen. Vielleicht kennen Sie auch noch die frühere Bezeichnung “Teerpappe”. Das ist heute nicht mehr zutreffend, denn während in der Vergangenheit oft Teer untergemischt wurde, ist dies heute aus gesundheitlichen Gründen verboten.

Auf den ersten Blick gleicht der Stoff dem Teer, er ist ebenso schwarz und zähflüssig bis hart. Das Material hat abdichtende Eigenschaften und ist wasserresistent beziehungsweise nicht wasserlöslich. Bei höheren Temperaturen ändert sich die Beschaffenheit. Das harte Material wird bei Erwärmung weicher und formbarer. Bei Temperaturen zwischen 150 und 200 Grad Celsius wird es dünnflüssig.

Vorteile und Nachteile von Dachpappe und Bitumen Dachschindeln

Der Hauptvorteil ist der günstige Preis, und zwar bei der Anschaffung ebenso wie bei der Verlegung. Dachschindeln aus Bitumen sind, wenn sie sorgfältig verlegt werden, eine gute Alternative. Auch optisch sind Bitumenschindeln attraktiv, denn Sie erhalten die Schindeln in vielen Farben und Formen. Der Nachteil ist eindeutig die kürzere Haltbarkeit. Die Entscheidung für oder gegen Dachschindeln muss also geprüft und gut überlegt werden. Dachpappe ist die kostengünstigste Lösung. Bedenken Sie jedoch, dass gerade bei größeren Flächen die Arbeit von einem Dachdecker übernommen werden sollte. Wenn die Bahnen nicht korrekt verlegt und befestigt beziehungsweise miteinander verschweißt werden, kann Wasser eindringen. Fachwissen ist gefragt, zudem ist jede Arbeit in der Höhe bei einem Profi schon aus Sicherheitsgründen der Eigenleistung vorzuziehen.

Was kostet die Eindeckung bei einem Bitumendach?

Einfache Dachpappe ohne Besandung kostet etwa einen Euro pro Quadratmeter. Zweifach beschieferte Bahnen liegen bei ungefähr 2,50 bis 3,00 Euro pro Quadratmeter. Verschweißbare Bitumenbahnen bieten eine höhere Haltbarkeit, diese Ausführung kostet zwischen drei und sechs Euro. Der Preis für die Verlegung richtet sich nach der Fläche und der Arbeitshöhe.

Wenn Sie das Dach mit einfachen Bitumenschindeln decken lassen möchten, rechnen Sie mit einem Orientierungspreis von 22 bis 26 Euro pro Quadratmeter für Material und Arbeitszeit. Wie bei allen Dacheindeckungen können die Kosten höher sein, wenn es sich um komplizierte Arbeiten und/oder teurere Bitumen Dachschindeln handelt. Sehr gute Schindeln für das Bitumendach können wesentlich mehr kosten.

Was ist der Unterschied zwischen Bitumenschindeln und Bitumenbahnen?

Bitumenbahnen bestehen aus einem Trägergewebe, das aus Glasfaser, Polyester oder Jute sein kann. Das Trägermaterial wird mit Bitumen getränkt und ist einseitig oder zweiseitig besandet. Möglich ist auch eine Beschieferung. Das Material wird als Rolle geliefert. Bei der Verlegung werden die Bahnen auf dem Dach ausgerollt und entweder mit Nägeln befestigt oder mit Bitumenklebemasse auf dem Untergrund verklebt. Damit die Dachpappe absolut dicht bleibt, ist ein Dachdecker der richtige Partner. Verarbeitungsfehler führen zu undichten Stellen, dann kann Wasser eindringen.

Bitumenschindeln haben ebenfalls ein Gerüst aus Glasvlies oder Zellulosefasern, das für die Stabilisierung sorgt. Nach dem Tränken mit Bitumenmasse werden die Schindeln mit Mineralienbröseln bestreut. So ist auch eine individuelle Farbgebung möglich. Bitumen Dachschindeln sind UV-beständig, wasserfest und witterungsbeständig. Bei einer Beschieferung mit Schiefersplitt sind die Bitumenschindeln für eine harte Bedachung mit Brandschutzeigenschaften geeignet. Die Schindeln können noch zusätzlich mit einer wetterfesten Acrylfarbe gestrichen werden.

Beim Verlegen befestigt der Dachdecker die Schindeln mit Nägeln und selbstklebenden Streifen. Die Formen sind unterschiedlich, zum Beispiel als Rechteck, Biberschwanz oder abgerundet, wie man es von Dachziegeln kennt. In der Regel sind die Schindeln eingeschlitzt und beschnitten, am oberen Rand ist ein Bitumenstreifen. Die Verlegung ist leicht überlappend. Wenn die Sonne auf das frisch verlegte Bitumendach scheint, weicht die Wärme das Material auf. Die Bitumen Dachschindeln verkleben miteinander, und das Dach ist dicht. Auch hier machen sich Verlegungsfehler schnell bemerkbar. Beauftragen Sie einen Dachdecker, dann sind Sie auf der sicheren Seite!

Für welche Dächer ist Bitumen geeignet?

Bitumen Dachschindeln eignen sich für größere Projekte, man kann damit beispielsweise ein Wohnhaus oder eine Garage mit einem Giebel decken. Die Verlegung übernimmt am besten ein Dachdecker, damit erzielen Sie eine wasserdichte und länger haltbare Verarbeitung. Auch bei Bahnenmaterial ist der Dachdecker gefragt, wenn es sich im große Flächen handelt. Für Lagerhallen und Fertigungshallen sind Bitumenbahnen eine kostengünstige Lösung. Lassen Sie sich vorher beraten, damit Sie die Haltbarkeit und eventuelle Folgekosten gut einschätzen können.

Bei Dachdecker Direkt erhalten Sie auf Anfrage von fünf Dachdeckern Angebote rund um das Bitumendach. Schicken Sie uns das ausgefüllte Formular, wir vermitteln Ihnen fachkundige Dachdecker in Ihrer Nähe!

Bitumen Dachschindeln sind eine günstige Alternative. Das Material ist modern und flexibel, in vielen Formen und Farben erhältlich. Die Haltbarkeit ist allerdings kürzer als bei anderen Dachdeckungsmaterialien. Besprechen Sie mit Ihrem Dachdecker die Vor- und Nachteile! Für einige Projekte sind Bitumenschindeln oder Dachpappenrollen gut geeignet, ein Gartenhaus oder eine Hundehütte können Sie damit auch selbst decken. Handelt es sich dagegen um ein Wohnhaus, beauftragen Sie besser einen Dachdecker, damit das Bitumendach dicht und haltbar ist.

Metalldach: Vor- und Nachteile

Das Metalldach, häufig auch vereinfacht Blechdach genannt, ist eine pflegeleichte und langlebige Alternative zu herkömmlichen Dächern. Zudem werden Metalldächer aufgrund ihrer Leichtigkeit sowohl im Rahmen einer Altbausanierung als auch bei Neubauten immer beliebter. Daher wird es Zeit, die Metallarten, die Vor- und Nachteile sowie die Kosten eines Blechdaches unter die Lupe zu nehmen.

Metalldach Blechdach

 

Das Metalldach: Metallarten, Kosten und Vor- und Nachteile

Ein Dach ist sowohl ein architektonisches Gestaltungselement als auch ein Schutz vor Sonne, Wind, Regen und Schnee. Zudem prägen die Eindeckung und Form eines Daches die Optik eines Hauses auf nachhaltige Weise. Aber ob Metall für das Dach Verwendung findet oder nicht, das ist immer eine Frage des Materials, denn es gibt große Unterschiede zwischen den einzelnen Metallarten.

Metallplatten und Metallschindeln eignen sich nicht nur zum Eindecken von Dächern von Garagen und Industriegebäuden, sondern auch für Wohnhäuser. Allerdings ist das Eindecken des Daches immer ein großes Projekt, ganz gleich, mit welchem Material es eingedeckt wird. Fordern Sie daher Hilfe von einem Dachdecker an. Die unterschiedlichen Materialien und ihre Kosten: Aluminium, Kupfer, Titanzink und Edelstahl im Überblick:

 

Dächer aus Aluminium

Aluminium ist ein sehr weiches, leichtes und widerstandsfähiges Metall und verleiht jedem Haus eine moderne Optik. Aufgrund seiner guten Verformbarkeit lässt es sich leicht verarbeiten. Es ist mit verschiedenen Materialien wie Titanzink und verzinktem Stahl kombinierbar. Darüber hinaus verfügt es über eine hohe Korrosionsbeständigkeit und nimmt dadurch keinen Schaden durch Witterung. Allerdings bekommt ein Blechdach aus Aluminium bei mechanischen Belastungen oder Hagel unschöne Beulen und Dellen, die sichtbar bleiben. Beim gemeinsamen Verbau mit Kupfer entsteht eine Elektrokorrosion. Aluminium kann nicht gelötet werden.

Grober Richtpreis: rund 40 Euro pro m²

Dächer aus Kupfer

Kupfer gehört zu den edlen Metallen. Das Material setzt durch Korrosion im Laufe der Zeit eine natürliche grüne Patina an, die es gegenüber allen Witterungsbedingungen unempfindlich macht. Ein guter Beweis dafür sind die Jahrhunderte alten Kupferdächer vieler historischer Gebäude. Kupfer lässt sich problemlos mit nicht rostendem und verzinktem Stahl verbauen und kann gelötet werden.

Grober Richtpreis: rund 100 Euro pro m²

Dächer aus Titanzink

Ein Metall Dach aus Titanzink ist optisch besonders ansprechend. Titanzink ist eine Legierung, die Zink und eine geringe Menge an Titan, Aluminium und Kupfer enthält und dadurch noch korrosionsbeständiger und weniger spröde wird. Es bildet eine leichte Patina in einem gräulichen Ton, der jedoch nicht jedem Bauherren gefällt. Das Material lässt sich zudem leicht zuschneiden und ist leicht formbar.

Grober Richtpreis: 15 bis 20 Euro pro m² (zum Vergleich: einfache Zinkblecke kosten 8 bis 10 Euro pro m²)

Dächer aus Edelstahl

Metallplatten und Metallschindeln aus Edelstahl sind besonders korrosionsbeständig und stabil. Rostfreier Edelstahl enthält mindestens 10,5 % Chrom. Zudem zeichnen sich nicht rostende Stähle durch eine besonders hohe Festigkeit aus. Deshalb sind die Bedachungsbleche aus nicht rostendem Edelstahl deutlich dünner als Bleche aus anderen Metallen.

Grober Richtpreis:

  • einfache Varianten ab 100 Euro pro m²
  • hochwertige Varianten 130 bis 140 Euro pro m²

Metalldach Vorteile

Metalldächer sind sehr leicht und langlebig. Das macht sie für die Sanierung alter Dächer ideal, da manche alte Dachstühle die Dachdämmung und die Eindeckung mit tönernen Dachpfannen nicht mehr tragen können. Aber häufig halten Sie noch dem Gewicht einer Metalleindeckung und der zugehörigen Dachdämmung stand.

Dächer aus Metall sind umweltfreundlich. Sie sind robust und feuerfest und schützen vor der Bewachsung mit Moosen. Da der Schnee vom Metall leichter abrutschen kann, senkt sich das Risiko einer hohen Schneelast auf dem Blechdach. Darüber hinaus lassen sich die Metallplatten einfach und schnell verlegen, da in ihnen mehrere Metallschindeln zusammengefasst sind. Es muss also nicht jede Metalldachpfanne einzeln verlegt werden.

  • hohe Langlebigkeit
  • leichte und schnelle Verarbeitung
  • geringes Gewicht
  • hohe Feuerfestigkeit
  • gute Hagelfestigkeit (außer Aluminium)
  • sehr umweltfreundlich
  • Schutz vor Moosbewuchs
  • hohe Dichtigkeit
  • hohe Sturmsicherheit
  • geringes Risiko einer zu hohen Schneelast

Metalldach Nachteile

Durch die hohe Wärmeleitfähigkeit verfügen Metalle über schlechtere Dämmeigenschaften. Deshalb müssen Sie bei der Eindeckung Ihres Daches Ihre Dachdämmung sorgfältig planen. Ein Blechdach verformt sich außerdem bei Temperaturschwankungen: Bei Wärme dehnt es sich aus und bei Kälte zieht es sich zusammen.

Da ein Metall Dach über eine hohe Dichtigkeit verfügt, bleibt nicht nur das Regenwasser draußen, sondern auch der Wasserdampf, der im Haus entsteht, bleibt innen. Dadurch kann es im Haus zu Schimmelbildung kommen. Durch eine zweischalige, belüftete Konstruktion kann jedoch die Schimmelbildung verhindert werden.

Nicht alle Metallarten lassen sich für ein Metalldach miteinander verbauen. Manche Metallarten sind empfindlich gegenüber anderen Metallen. Zum Beispiel sollten Sie das Verbauen von Aluminium und Zink mit Kupfer oder Stahl unbedingt vermeiden. Am besten lassen Sie sich dazu von einem Dachdecker beraten, der sich mit Metallen für die Dacheindeckung auskennt.

  • nicht jedes Metall mit anderen Metallen kombinierbar
  • großes Risiko für Schimmelbildung
  • schlechte Dämmeigenschaften
  • Verformung bei Schwankungen der Temperatur

Welche Dächer lassen sich mit Metall eindecken?

Ein Metall Dach ist grundsätzlich bei jeder Dachform und jedem Dach möglich. Sogar Walmdächer und Satteldächer lassen sich heute mit Metallschindeln eindecken. Am häufigsten werden Pult- und Flachdächer mit Metall eingedeckt. Gerade im Neubau sind Metalldächer sehr beliebt. Aber auch für die Altbausanierung werden Metalldächer in der heutigen Zeit häufiger verwendet, da viele alte Dachstühle Ton- und Betonziegel nicht mehr tragen können. Außerdem muss der Dachstuhl nicht erst neu aufgebaut werden. Da Metalldächer eine Sache für den Profi sind, sollten Sie unbedingt einen Dachdecker dafür beauftragen.

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Walmdach: Konstruktion & Kosten

Das Walmdach ist eine Dachform, die in den letzten Jahren wieder stärker nachgefragt wird, vor allem bei Fertighäusern aus Holz. Auf repräsentativen Bauten des 19. Jahrhunderts und Altbauten der 20er- bis 30er- sowie 50er- bis 70er-Jahre kommt das Walmdach häufiger vor.
Walmdach Konstruktion

Walmdach: Konstruktion

Eine Walmdach Konstruktion verleiht dem Haus einen repräsentativen und architektonisch interessanten Charakter. Die Regeldachneigung dieser Konstruktionsform beträgt 25 Grad. Dennoch besitzen Sie als Bauherr einen Gestaltungsspielraum, denn auch Neigungswinkel zwischen 18 und 35 Grad sind problemlos umsetzbar. Das Walmdach unterscheidet sich deutlich vom typischen deutschen Satteldach. Dieses besitzt zwei Dachflächen, das Walmdach dagegen vier. Diese vier Flächen stülpen sich wie eine Haube über den Gebäudekern. Sie setzen sich aus zwei langen Dachflächen zusammen, plus jeweils einer weiteren Dachfläche (dem sogenannten Walm) an den beiden Giebeln. Alle vier Dächer des Walmdachs sind in Höhe und Neigung gleich. Sie schließen oben und unten auf gemeinsamer Höhe ab – dem Dachfirst und der Traufhöhe. Zu dieser Konstruktionsart gibt es noch Varianten: Das Krüppelwalmdach, das Fußwalmdach und das Zeltdach.

Die Vorteile der Walmdach Konstruktionsweise

Die Walmdach Konstruktion ist eine typische Bauform in Gegenden mit extremeren Witterungsbelastungen. So sieht man es oft in Norddeutschland, aber auch in den Alpenregionen. Das Walmdach legt sich als schützende Haube über das Gebäude. Es verleiht ihm eine Stabilität und hält auch schweren Schneelasten stand. Durch die schützenden Seitendächer haben Sie weniger Pflegeaufwand an den Giebelseiten. Außerdem ist das Walmdach ein Freund der Photovoltaik. Denn durch die große und tragfähige Dachfläche lassen sich mehr Module installieren.

Die Nachteile der Walmdach Konstruktionsweise

Als Bauherr müssen Sie für ein Walmdach tiefer in die Tasche greifen. Denn seine aufwändige und großflächigere Konstruktionsweise erhöht die Baukosten. Daneben entsteht ein höherer Pflegeaufwand für die Dachflächen. Außerdem schränken die Walme, wenn sie bis zur Traufhöhe herabgezogen werden, die Wohnraumnutzung ein. Wenn Sie die Walmdach Kosten senken und gleichzeitig mehr Wohnraum zur Verfügung haben wollen, kommt als gute Alternative das Krüppelwalmdach in Frage.

Die Konstruktionsweise Krüppelwalmdach

Diese Walmdach Bauweise besitzt ebenfalls vier Dachflächen, die in einem Dachfirst enden. Im Unterschied zum klassischen Walmdach sind die bedachten Giebelseiten jedoch verkürzt. Die Dächer münden also unten nicht in einer gemeinsamen Traufhöhe. Dadurch gewinnt diese Dachform zusätzlichen nutzbaren Wohnraum, da ein größerer Teil der Giebel unbedeckt bleibt.
Wollen Sie Stabilität, Witterungsschutz, eine große Dachfläche und eine schöne Ästhetik mit mehr Licht und Raum im Dachgeschoss verbinden? – Dann kommt für Sie die Konstruktionsweise des Krüppelwalmdachs in Frage. Die Walme bedecken den Giebel nur zum Teil. Dadurch kann das Dachgeschoss größtenteils mit senkrechten Wänden gebaut werden. Auch lassen sich im erhaltenen Giebel konventionelle Fenster einsetzen. Bei einem vollständig ausgeführten Walmdach müssten kostspielige Dachfenster installiert werden. Trotz der verkürzten Giebelseitendächer besitzen Krüppelwalmdächer eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Wind, Regen und Schnee sowie eine größere Stabilität als das Satteldach.

Die Konstruktionsweise Fußwalmdach

Der Name gibt schon eine gewisse Vorstellung von dieser Dachkonstruktion. Der Walm verläuft in kurzer Form am Fuß der Giebel- und Längsseiten. Das hat zur Folge, dass ein größerer Teil des oberen Giebels unbedeckt bleibt. Ihre größte Verbreitung haben Fußwalmdächer im asiatischen Raum. Sie verleihen Ihrem Haus ein besonders markantes, exotisches Aussehen. Das Fußwalmdach wird unter Fachleuten auch als Schönwettervariante des Walmdachs bezeichnet. Denn Wind und Wetter finden an den größeren unbedeckten Giebelflächen mehr Angriffsfläche. Die Entscheidung für ein Fußwalmdach wird darum vor allem aus ästhetischen Gründen getroffen (asiatische Anmutung).

Die Konstruktionsweise Zeltdach

Diese Dachform ist im mediterranen Raum besonders verbreitet. Dreieckige Dachflächen laufen im gleichen Winkel aufeinander zu und bilden in ihrer Mitte eine Spitze – ein Dach ohne Dachfirst. Steht das Zeltdach auf einer quadratischen Hausform, wird es Pyramidendach genannt. Zeltdächer geben Gebäuden einen symmetrischen und formschönen Eindruck. Sie passen gut zu modernen Stadtvillen.
Das moderne Zeltdach ist in der Regel eine niedrige Dachform. Hierbei wird die Dachinnenfläche vom Wohnraum abgetrennt. Das schafft den Vorteil einer guten Gebäudeisolierung. Allerdings macht der flache Neigungswinkel eine Unterkonstruktion notwendig, die Ihre Walmdach Kosten erhöht. Außerdem wird die Auswahl an Eindeckungen und Arten von Solaranlagen durch die flache Neigung beschränkt. D

Die Eindeckung des Walmdachs

Für das klassische Walmdach und Krüppelwalmdach kommen Dachziegel oder Tonpfannen in Frage. Mit ihnen unterstreichen Sie den Charakter dieser traditionellen hochwertigen Dachform. Weist Ihr Walmdach einen Neigungswinkel von mindestens 22 Grad auf, haben Sie unter dem Eindeckungsmaterial die freie Wahl (zum Beispiel Dachsteine, Schiefer, Kupfer, Titanzink).

Die Photovoltaik-Anlage fürs Walmdach

Experten empfehlen für Photovoltaik-Anlagen auf deutschen Dächern eine Dachneigung um 30 Grad. Sollte das Walmdach oder Krüppelwalmdach steiler ausfallen, können Solardachziegel eingebaut oder Solarmodule installiert werden. Der große Vorteil der Walmdach Konstruktion liegt hier in den vier verfügbaren Dachflächen.

Die Walmdach Kosten

Repräsentativ und wetterbeständig ist das Walmdach – aber in seiner Konstruktion um einiges aufwändiger als ein Satteldach. Auch der Materialbedarf ist größer. Dazu kommen Investitionen in kostspielige Dachfenster, wenn es sich um ein komplett ausgeführtes Walmdach handelt. Grob gesagt liegen die Walmdach Kosten bis zu 50 Prozent über denen eines konventionellen Satteldachs. Die tatsächliche Gesamtsumme hängt von der Dachneigung, von der Art der Dacheindeckung und von baulichen Besonderheiten ab. Eine gute Alternative zum komplett ausgeführten Walmdach ist das Krüppelwalmdach. Es vereint die Vorteile des Walmdachs (gutes Aussehen, Wetterbeständigkeit, mehr Dachfläche für Photovoltaik) mit geringeren Kosten. Die kürzer gehaltenen Walmseiten sparen Material und Arbeitsaufwand für Tragflächen, Eindeckung und Dämmung. Außerdem müssen keine teuren Dachfenster eingesetzt werden.

Dachdecker Direkt: Wir vermitteln Projekterfolge

Ob Walmdach, Krüppelwalmdach oder Zeltdach – Dachkonstruktion und Eindeckung gehören in die Hand des erfahrenen Dachdecker-Profis. Nur der Profi-Handwerker bringt die Materialkenntnis sowie das manuelle und maschinelle Potenzial mit, um langfristig beständige Dachprojekte umzusetzen. Dabei ist es Ihr Ziel als Bauherr, einen verlässlichen Partner für Ihren Dachbau zu finden, der effizient und im besten Preis-/Leistungsverhältnis arbeitet. Wir bieten Ihnen einen hundertprozentig kostenlosen Vermittlungsdienst für bewährte Dachdecker-Profis aus Ihrer Region. Senden Sie uns über das Kontaktformular einfach Ihre Projektanfrage. Wir schicken Ihnen fünf umsichtig ausgewählte Angebote von Dachdeckern vor Ort, die Ihre Dacharbeiten zu fairen Preisen und in professioneller Manier umsetzen. Unsere erfahrene Vorauswahl hilft Ihnen Zeit sparen und versorgt Sie für Ihr Walmdachprojekt mit den besten regionalen Adressen.

Ziegeldach: Dachziegel Arten im Überblick

Neben Dachsteinen zählen Dachziegel zu den häufigsten Formen der Dacheindeckung. Sie verleihen dem Dach nicht nur ein charakteristisches Aussehen, sondern schützen das Haus auch optimal vor Wind und Wetter.

Ziegeldach: Dachziegel Arten

Dachziegel sind in unterschiedlichsten Ausführungen und Farben erhältlich, sodass sich für jeden Geschmack etwas Passendes findet. Allerdings sollten Sie nicht nur nach dem Aussehen gehen, sondern sich vorab auch über die verschiedenen Dachziegel-Arten, deren Haltbarkeit und die jeweiligen Kosten informieren. Zudem sollten Sie bedenken, dass ein Ziegeldach ein großes Projekt ist, bei dem Sie sich am besten von einem Dachdecker unterstützen lassen.

Dachziegel, Dachpfanne, Dachstein – was ist der Unterschied?

Die Begriffe Dachziegel und Dachsteine werden häufig synonym verwendet. Allerdings unterscheiden sich beide hinsichtlich ihrer Eigenschaften deutlich voneinander. Umgangssprachlich werden Dachstein und Dachziegel auch als Dachpfanne bezeichnet. Dieser Terminus wurde ursprünglich nur für Eindeckungselemente mit Hohlformen eingesetzt.

Im Gegensatz zu Dachsteinen, die aus Beton gefertigt werden, sind Dachziegel reine Naturprodukte. Sie bestehen aus einem Gemisch aus Ton und Lehm, das bei Temperaturen von 900 bis 1.200 °C gebrannt wird. Die typische naturrote Farbe der Ziegel resultiert aus der jeweiligen Brenntemperatur und den im Rohstoff enthaltenen Eisenoxidanteilen. Durch Sauerstoffentzug kann die Bildung von Eisenoxid verhindert werden, sodass der Dachziegel farblich dem abgebauten Rohstoff ähnelt. Zudem sind durch Zugabe bestimmter Dämpfungsmittel Ziegel in silbrigen, bläulichen oder anthrazitfarbenen Grautönen realisierbar.

Eine weitere Möglichkeit der Farbgebung besteht im Engobieren. Hierbei werden die Sichtflächen der Ziegel nach dem Erstbrand durch Tauchen, Sprühen oder Begießen mit mineralischen Tonschlämmen überzogen. Diese versintern während des zweiten Brennvorgangs und ergeben matte bis mattglänzende Oberflächen. Üblich sind beispielsweise Rot-, Braun-, Umbra- und Grautöne sowie Schwarz.

Darüber hinaus gibt es glasierte Dachziegel, die mit einer Schmelze aus transparentem oder farbigem Glas überzogen sind. Die Oberfläche ist glatt, glashart und meist glänzend. Dadurch verschmutzt das Ziegeldach weniger schnell. Rote und schwarze Tondachziegel lassen sich ebenso realisieren wie grüne, blaue oder braune. Selbst ausgefallene Farben wie Lila und Gelb sind möglich.

Welche Arten von Dachziegeln gibt es?

Eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale bei Dachziegel oder Dachpfanne ist die Ausbildung des Falzes. Diese Fuge oder Kante dient dazu, dass die Ziegel besser ineinandergreifen und stabiler auf dem Dach liegen.

Zu den bekanntesten Dachziegel-Arten gehören:

  • Hohlziegel (auch Hohlpfanne)
  • Biberschwanzziegel
  • Mönch und Nonne
  • Doppelmuldenfalzziegel
  • Krempziegel
  • Flachdachziegel
  • Reformziegel (auch Jura- oder Verschiebeziegel)

Hohlziegel sind vor allem im norddeutschen Raum verbreitet. Häufig finden sie sich auf denkmalgeschützten Gebäuden. Sie eignen sich für Dachneigungen von 20 bis 35 Grad und lassen sich gut für Fledermausgauben verwenden. Die meist für Dächer mit hoher Neigung verwendeten Biberschwanzziegel sind vorrangig auf historischen Bauwerken in Süd- und Ostdeutschland anzutreffen. Bei Neueindeckungen kommen sie mittlerweile eher selten zur Anwendung. Mönch und Nonne sind typische Dachziegel des mediterranen Raumes und vorrangig auf alten Kirchen und Klöstern zu finden. Für Neueindeckungen werden sie kaum noch verwendet. Bestehende Eindeckungen wurden vielerorts durch Biberschwanzziegel ersetzt. Doppelmuldenfalzziegel, die meistverwendeten Tondachziegel bei Gebäudesanierungen, finden sich sowohl auf neuen Gebäuden als auch auf historischen Bauwerken. Sie dürfen nur bei Dachneigungen von mehr als 30 Grad verwendet werden. Zu den ältesten Dachziegel-Arten zählen die sogenannten Krempziegel, die heute deutschlandweit noch auf vielen alten Gebäuden zu finden sind. Neueindeckungen sind aufgrund der vergleichsweise hohen Preise sehr selten. Obwohl ihr Name etwas anderes vermuten lässt, werden Flachdachziegel nicht für Flachdächer verwendet, sondern für flach geneigte Dächer mit einer Neigung von mindestens 22 Grad. Auch für Steildächer eignet sich diese Ziegelart sehr gut. Reformziegel bieten ein harmonisches Dachbild und sorgen mit einer kleinen Mulde für eine optimale Wasserableitung. Ihr Haupteinsatzgebiet sind Dächer mit starker Neigung von rund 30 Grad.

Wie lange sind Dachziegel haltbar?

Naturbelassene Ziegel werden bis zur Sintergrenze gebrannt. Dadurch verglasen sie im Inneren und werden widerstandsfähig gegenüber eindringender Feuchtigkeit und Frost. Ohne weitere Wartung können Sie von einer Lebensdauer von 60 bis 70 Jahren ausgehen. Bei engobierten Dachziegeln verschließt die zusätzlich aufgebrachte Tonschicht die Poren und Kapillaren der Kernziegel. Hierdurch besitzen diese eine deutlich höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen als der naturbelassene Dachziegel. Ein solches Ziegeldach hat eine Haltbarkeit von 70 bis 80 Jahren. Besonders robust sind glasierte Ziegel, bei denen Sie eine Lebensdauer von mehr als 100 Jahren erwarten dürfen.

Wie teuer sind Dachziegel?

Die Kosten für ein Ziegeldach richten sich danach, ob Sie sich für ein Noname-Produkt oder eine bekannte Marke wie Braas, Nelskamp und Creaton, für eine Basisvariante oder eine in Form, Material und Design hochwertigere Ausführung entscheiden. Galt der Tondachziegel früher als generell hochpreisig und der Dachstein als günstiges Massenprodukt, haben sich die Preise dieser beiden Eindeckungsmaterialien mittlerweile angenähert.

Der Gesamtunterschied für eine Deckung ist heute relativ gering. Etwas teurer ist beim Ziegeldach die Lattenkonstruktion. Da Ziegel meist kleinformatiger sind als Dachsteine, benötigen Sie in aller Regel eine höhere Lattenzahl. Dadurch steigen der Arbeitsaufwand und die Kosten. Wenn Sie Dachziegel kaufen möchten, sollten Sie nicht nur den Preis der einzelnen Ziegel im Auge haben, sondern den Verbrauch pro Quadratmeter. Besonders preisgünstig und schnell zu verlegen sind Großflächenziegel, von denen Sie nur etwa zehn Tondachziegel pro Quadratmeter benötigen.

Kann man Dachziegel kaufen und selbst verlegen?

Bei kleineren Projekten können Sie problemlos die Dachziegel selbst kaufen und eigenhändig verlegen, sofern Sie über die benötigten handwerklichen Fähigkeiten verfügen und schwindelfrei sind. Bei einem größeren Ziegeldach sollten Sie immer einen Dachdecker hinzuziehen und über diesen auch die Dachziegel kaufen. Möchten Sie durch Eigenleistungen Kosten sparen, können Sie dem Handwerker Ihre Unterstützung als Handlanger anbieten. Sofern Sie alle Voraussetzungen wie Sicherheitskleidung, Versicherung etc. erfüllen, wird er die Hilfe gern akzeptieren. So geht die Arbeit schneller voran und Sie müssen weniger Stunden bezahlen.

Fazit: Dachziegel sind ein Evergreen

Nach wie vor sind Dachziegel und Dachpfanne DAS Material für die Dacheindeckung. Die verschiedenen Dachziegel-Arten vermitteln den Charme eines seit Jahrhunderten bewährten Werkstoffs und überzeugen durch eine sehr hohe Lebensdauer. Damit die Neueindeckung oder Sanierung Ihres Ziegeldachs gelingt, sollten Sie die Arbeiten einem Profi überlassen. Ein Angebotsvergleich bietet Ihnen die Möglichkeit, das günstigste Unternehmen in Ihrer Region zu finden und auf diese Weise Kosten einzusparen. Senden Sie noch heute Ihre kostenlose Anfrage über Dachdecker Direkt und erhalten Sie fünf Angebote von Dachdeckern vor Ort zum Vergleich. Damit sichern Sie sich eine umfassende Beratung sowie die beim Ziegeldach so wichtige fachmännische Ausführung.

Satteldach: Aufbau & Vorteile

Deutschlands beliebtester Dachtyp? Das Satteldach, auch Giebeldach oder Steildach genannt – flexibel, robust und auch bei Dachlast und Kosten ganz vorn. Doch was zeichnet ein Satteldach im einzelnen aus – von Konstruktion über Materialwahl bis Wartung?

Satteldach modern Aufbau

 

Warum das Satteldach die Nummer 1 im Hausbau ist

Das Satteldach bzw. Giebeldach als kostengünstige Dachform gilt zu Recht als architektonisch unkompliziert. Nicht zuletzt, weil es beim Thema Neigungswinkel so flexibel ist, eröffnet ein modernes Satteldach großen Gestaltungsspielraum, um als Bauherr individuelle Akzente zu setzen. Zeig’ mir dein Dach, und ich sage dir, wer du bist – eine Visitenkarte, bei der außen und innen eins sind! Denn nur ein gepflegtes Dach mit intakter Schutzfunktion von Deckung und Dämmung ist ein schönes Dach.

Wie ist charakteristisch für die Dachform Satteldach?

Das Satteldach ist ein Klassiker mit klarer Konstruktion: Anders als das (vierflächige)Walmdach hat das Satteldach nur zwei Dachflächen. Zwei schräge Ebenen, die sich im Dachfirst treffen. Satteldächer gibt es nicht nur mit gleichen Dachneigungen bzw. Traufhöhen, sondern auch asymmetrisch, mit unterschiedlich großen Dachflächen. Beim Satteldach Aufbau punktet auch der Dachstuhl – als einfaches Sparren- oder Pfettendach ausgeführt – mit erfreulich geringem Arbeits- und Materialaufwand.

Was zeichnet ein Sparrendach aus?

Satteldach Aufbau mit Sparrendach – geeignet für Dachneigungen von ca. 30° bis 60° – arbeitet mit einem Statiksystem aus Sparrenpaar plus Deckenbalken. So sind weitere raumfressende Stützen im Dachraum verzichtbar. Hierbei ist eine Spannweite von acht bis zehn Metern möglich, bei Sparrenabständen bis zu einem Meter. Aus den Dachlasten wirkende Normalkräfte verteilen sich lotrecht über die gesamte Sparrenlänge. Um ein Ausknicken der Sparren zu verhindern, sind fachgerechte Vorkehrungen zu treffen – z. B. durch Versehen der Sparren mit Holzschalungen bzw. Dämmelementen. Größere Öffnungen wie Dachfenster lassen sich beim Sparrendach nur unter konstruktivem Aufwand realisieren. Es gilt, die Lasten dort, wo der Sparren fehlt, sicher aufzufangen und weiterzugeben.

Welche Vorteile hat das Pfettendach als Satteldach Aufbau?

Beim Pfettendach liegen die Sparren auf so genannten Pfetten auf – und spezielle Fußpfetten wiederum auf den Außenwänden. Die Pfette im First wird durch eine Firstsäule getragen. So übertragen die Sparren ihre Last auf die Pfetten – und den Dachstuhl insgesamt. Das Pfettendach ist also ein Satteldach Aufbau aus Haupt- und Nebenträgern. Falls Sie ein Satteldach mit deutlich flacherer Dachneigung und besonders großen Spannweiten planen, sollten Sie kein Sparrendach, sondern ein Pfettendach wählen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie die Pfetten nach Wunsch durch Stützen stabilisieren können – je nachdem, wie Sie den Dachraum nach dem Dachgeschossausbau nutzen möchten. Auch Öffnungen in der Decke darunter sind beim Pfettendach leichter zu realisieren, weil anders als beim Sparrendach kein kraftschlüssiger Verbund zwischen Sparren und Decke existiert. Der Einbau größerer Dachfenster und Dachgauben ist ebenfalls kein Problem.

Wie gestalten Sie Ihr Satteldach modern und individuell?

Sie sehen – der Zweck, den Ihr neues Dachgeschoss erfüllen soll, ob Schlafzimmer, Arbeitszimmer oder Abstellbereich, bestimmt maßgeblich über Satteldach Aufbau und Konstruktion. Sie möchten Ihr Satteldach modern gestalten? Variationsmöglichkeiten bei der Länge des Dachüberstands zu nutzen, liegt im Trend. Eine Interpretation für das moderne Satteldach verzichtet sogar auf Dachüberstände – und kombiniert das klassische Giebeldach raffiniert mit minimalistischer Architektur. Und wer sagt eigentlich, dass es immer Ziegel sein müssen? Viele weitere Materialien wie Kupfer, witterungsfester Titanzink an Gauben und Giebel oder (Kunst-)Schiefer eignen sich zur Gestaltung attraktiver Dacheindeckung – und lassen Ihr Satteldach modern aussehen. Doch nicht jedes Material ist für jede Dachneigung geeignet – und neben Budget und persönlichem Geschmack sind auch baurechtliche Vorgaben zu beachten – wie die im Bebauungsplan verzeichnete Firstrichtung. Know-how, über das gute Dachdecker verfügen!

Welche Neigungswinkel sind bei Giebeldach und Steildach möglich?

Regional typische Wetterbedingungen bestimmen über sinnvolle Traufhöhe und Neigungswinkel. Je mehr Schutz vor Regen und Wind, desto steiler die Ausführung. Und je schneereicher die Region, desto geringer sollte die Dachneigung ausfallen, damit Schneemassen nicht zur gefährlichen Dachlawinen werden. Während ein flaches Satteldach eine Neigung von max. 30° hat, liegt diese beim neudeutschen Steildach oder Winkeldach bei 45°, ein altfränkisches Steildach besitzt eine Neigung von 60°. Um ein Satteldach modern zu konzipieren, können Sie eine Dachneigung zwischen 38° und 45° wählen – mit genügend Platz für Dachausbau. Gewusst? Sie können Ihr Giebeldach auch mit Photovoltaik und Solarthermie ausstatten, als Aufdach- und Indach-Module oder Solardachziegel. Ihr Dachdecker-Fachbetrieb berät Sie zur geeigneten Dachneigung – und kennt sich auch beim Thema Fördermöglichkeiten aus.

Macht eine Dachbegrünung auf dem Giebeldach Sinn?

Nein, ein Satteldach ist nicht zu steil, um begrünt zu werden! Richtig ist, dass sich eine solche Extensivbegrünung nicht zur aktiven Nutzung eignet. Dafür braucht ein begrüntes Giebeldach und Steildach kaum Pflege oder Bewässerung, sondern steckt auch Trockenzeiten weg. Wie bepflanzen Sie Ihr Satteldach modern? Vermehrt im Kommen sind Gräser und Moose. Pflanzen für ein prima Klima im Kampf gegen innerstädtische Wärme-Hotspots, die die Umgebungsluft anfeuchten, herunterkühlen und von Staub und Schadstoffen reinigen. Aber schadet eine solche Pflanzendecke nicht dem Giebeldach? Im Gegenteil: Fachgerecht angelegt, schützt Dachbegrünung das Giebeldach, weil sie einen Großteil der Niederschläge verdunsten und abfließen lässt.

Exkurs: Garagen mit Satteldach

Sie wünschen sich ein Eigenheim mit direkt angebauter, gemauerter (Doppel-)Garage? Für ein stimmiges Gesamtbild aus einem Guss bekommt auch diese ihr eigenes Satteldach. Z. B. mit einer Dachkonstruktion aus verzinkten Stahlträgern innen und Blechdeckung mit Dachziegelprofil außen. Unter dem Giebel entsteht bei Garagen mit Satteldach viel praktischer Stauraum. In den Raum über der Garage einziehen? Das dürfen Sie in Deutschland leider nicht. Welche Neigung ist bei Garagen mit Satteldach machbar? Je nach Garagengröße ist ein Satteldach mit 27°, 20° oder 60° Winkel ausführbar. Beachten Sie, dass Ihre Garage bei grenznaher Bebauung eine Gebäudehöhe von drei Metern nicht überschreiten darf. Das bedeutet, dass Sie die Wandhöhe nicht nur auf der Grundstücksgrenze, sondern auch für den First bestimmen müssen. Durch das Satteldach ergeben sich unterschiedliche Höhen. So berechnen Sie die mittlere Höhe:

(höchster Punkt + niedrigste Höhe) : 2 = mittlere Höhe

Verläuft das Gefälle des Garagendachs Richtung Grundstücksgrenze, ist darauf zu achten, dass die Entwässerung auf eigenem Grundstück erfolgt (statt zum Nachbarn abzufließen). Auch die Dachrinne der Garage darf nicht über die Grundstücksgrenze herausragen. Der Bau einer Garage ist kostenmäßig nicht ohne! Lassen Sie alle Arbeiten durch den Dachdecker Fachbetrieb ausführen. So gehen Sie bei Satteldach und verlässlicher Garagenabdichtung auf Nummer sicher.

Satteldächer: Die Vorteile in Kürze

Satteldächer haben zahlreiche Vorteile: Verlässlich schützen und äußerst witterungsbeständig, bieten Sie flexible Möglichkeiten der Dachkonzeption, bei zahlreichen Neigungen bzw. Traufhöhen. Nicht nur Konstruktion und Aufbau dieser Dachform sind preisgünstig, auch die Instandhaltungskosten der umweltfreundlichen Dacheindeckung aus Naturmaterialien liegen vergleichsweise niedrig. Ein Eigenheim mit der Dachform Satteldach erlaubt die Wohnraumnutzung bis unter den Giebel.

Haben Satteldächer auch Nachteile?

Flache Satteldächer bieten nur begrenzten Wohnraum und Stellfläche für hohes Mobiliar – Gauben können dieses Manko etwas ausgleichen. Für lichtdurchflutete Räume ist der Einbau von Dachfenstern unverzichtbar. Doch Not macht erfinderisch: Satteldach modern gedacht kann auch heißen, darunter auf einen Spitzboden zu verzichten und so den Blick bis zum First offen zu lassen. Oder in die Dreiecke über den Zwischenwänden Festverglasungen zu setzen – für blendfreie Helligkeit.

Was kostet ein Satteldach, mit welchen Kosten für ein Satteldach müssen Sie rechnen?

Das Satteldach ist eine vergleichsweise günstige Dachform mit einfacher Dachstuhlkonstruktion, der auch beim Fertighaus gern gewählt wird. Was Ihr persönliches Satteldach in Euro pro Quadratmeter kostet, hängt von der Art der Dämmung, der Dacheindeckung sowie der Dachneigung ab. Lohnkosten für die Handwerker kommen hinzu. Grob kalkuliert, ist bei einem Einfamilienhaus von 150 Quadratmetern bei Quadratmeterpreisen plus/minus 70 Euro mit Gesamtbeträgen im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich zu rechnen. Komplette Dachsanierung mit Dämmung und Deckung? Nutzen Sie staatliche Zuschüsse und zinsgünstige KfW-Kredite, um die Kosten zu stemmen – Ihr Fachbetrieb berät auch dazu. Denn so witterungsbeständig und wartungsarm Satteldächer viele Jahrzehnte überdauern: Auch Ihr Dach braucht Pflege und Wartung – regelmäßig. Dachwartung durch den Fachbetrieb spart Sanierungskosten – und sichert Versicherungsschutz und Werterhalt Ihres Hauses.

Satteldach selbst decken?

Besser nicht, auch wenn das Netz voll von wohlgemeinten DIY-Tipps ist, wie Sie ein Satteldach modern und in Eigenregie selbst decken können. Lassen Sie besser die Profis ran: Um zu funktionieren, muss ein Dach nach etablierten Regeln der Technik errichtet sein, inklusive Wissen um die richtigen Baustoffe und deren Verarbeitung. Erfahrene Dachdecker planen umsichtig – und führen Ihr Satteldach modern und sorgfältig aus, konform mit sämtlichen baurechtlichen Vorgaben. Überlassen Sie Neueindeckung oder Sanierung nicht dem Zufall, sondern Profihänden. Wer Angebote unterschiedlichster Dachdeckereien vergleicht, spart bares Geld.

Gut bedacht! Geprüfte Fachbetriebe vor Ort finden & sparen

Eine Anfrage über Dachdecker Direkt ist unverbindlich und kostenfrei. In jedem Einzelfall gehen Sie sicher, von umfassender Beratung und garantiert fachmännischer Ausführung zu profitieren – ohne Kompromisse bei der Qualität. Jetzt Satteldach neu decken lassen, gezielt Dachdecker Innungsbetriebe vergleichen und Kosten sparen? Warum lange herumtelefonieren: Einfach Dachdecker Direkt Anfrageformular ausfüllen – und noch heute fünf solide, attraktive Angebote für Ihr Satteldach-Projekt erhalten – von geprüften Dachdecker-Profis vor Ort, aus Ihrer Region.

Dachsanierung: Kosten & Maßnahmen

Bei jedem Gebäude kommt irgendwann der Punkt, an dem eine Dachsanierung notwendig ist. Schließlich ist der obere Abschluss des Hauses besonders stark der Witterung ausgesetzt. Die Kosten dafür variieren dabei z. T. deutlich. Mit welchen baulichen Maßnahmen und vor allem welchen Preisen Sie dafür rechnen müssen, erfahren Sie hier.
Dachsanierung Dachrenovierung

Was versteht man unter einer Dachsanierung?

Eine Dachrenovierung bedeutet i. d. R. nicht, dass die gesamte Konstruktion ausgetauscht werden muss. In den meisten Fällen handelt es sich dabei lediglich um die Ausbesserung einiger Stellen der schadhaft gewordenen Dachdeckung oder z. B. die Erneuerung der Dachsparren bzw. Dachbalken, weil diese mit der Zeit morsch werden und damit an Stabilität einbüßen. Auch der nachträglich vorgenommene Anbau einer Laube fällt unter den Begriff der Dachsanierung. Doch wie erkennt man überhaupt, wann es Zeit ist, das Dach zu renovieren? Und wie hoch sind bei einer Dachsanierung die Kosten, mit denen man rechnen muss?

Wenn es Zeit ist für eine Dachsanierung

Wie viel Zeit bis zum nächsten Mal bleibt, bis Sie Ihr Dach erneuern sollten, hängt in erster Linie davon ab, wie alt es schon ist. In zahlreichen Altbauten ist sie längst überfällig. Moderne bzw. erst kürzlich fertiggestellte Ausführungen halten dagegen noch für viele Jahre, meist sogar Jahrzehnte. Denn anders als einige der anderen Bestandteile von Immobilien, überstehen die meisten Bauformen unter den Dächern problemlos 50 bis 60 Jahre. Dabei macht es keinen nennenswerten Unterschied, um welchen Typ es sich genau handelt. Sowohl Pult- als auch Walm- und Satteldach sind nach vergleichbarem Schema aufgebaut. Die Lage kann allerdings einen signifikanten Unterschied machen. Liegt die Eindeckung überwiegend im Schatten, kann die Feuchtigkeit nämlich nicht oder nicht ganz so schnell verdunsten. Das wiederum führt dazu, dass sich Moose und Flechten schneller ansiedeln und ausbreiten. Die Substanz des Daches wird dadurch angegriffen und allmählich zerstört.

Die Ausnahme: das Flachdach

Etwas wartungsintensiver sind Flachdächer. Hier weicht die Konstruktion insgesamt deutlich von den genannten Vertretern ab. Nicht nur die Eindeckung, sondern auch die darunter liegende Dämmung unterscheiden sich deutlich von allen anderen gängigen Dachformen. Die flache Bauart ist weniger robust. Dennoch setzt man bei einem Neubau heute immer öfter auf ein Flachdach. Das liegt u. a. daran, dass der Aufwand kleiner ist, wenn es gebaut wird. Genauso ist es, wenn Sie irgendwann Ihr Dach renovieren lassen. Denn weniger Aufwand bedeutet zugleich, dass Sie bei der nächsten Dachsanierung Kosten sparen können. Flachdächer haben aber noch weitere Vorteile. Sie bieten etwa die Möglichkeit, sich etwas Luxus zu gönnen und z. B eine Dachterrasse anzulegen. Das stellt gerade im urbanen Raum für die meisten Menschen die einzige Möglichkeit dar, einen eigenen Garten zu besitzen und ungestört genießen zu können. Oder Sie nutzen die Fläche für eine Solaranlage. Dabei kann es sich z. B. um eine effizient arbeitende Photovoltaikanlage handeln, mit der Sie Ihren eigenen, sauberen Strom produzieren, einspeichern und nutzen. Alternativ eignet sich das Flachdach auch für die Montage einer Solarthermieanlage. Sie kann wahlweise das Heizen Ihres Hauses, die Zubereitung von Warmwasser oder auch beides unterstützen.

Was alles unter eine Dachsanierung fällt

Ganz unterschiedliche Arbeiten gehören zu einer Dachrenovierung. Grob unterteilen lassen sie sich nach Reparatur bzw. Erneuerung sowie Ausbaumaßnahmen. Zu der erstgenannten Rubrik gehören z. B.:

  • das Austauschen der Eindeckung oder einzelner Ziegel
  • eine Modernisierung der Dämmung in Form der energetischen Sanierung
  •  Erneuerung der Dachsparren

    Unter Ausbaumaßnahmen versteht man u. a.:

  • Erneuerungen beim Ausbau des Dachbodens
  • die Installation von einem oder mehreren Fenstern
  • die Erweiterung in Form von einer Dachlaube oder Mansarde
  • die Montage einer Solaranlage (Solarthermie oder Photovoltaik)

Vor jeder Maßnahme, sollten Sie die gesamte Konstruktion zunächst durch einen Fachmann von einem Betrieb in Ihrer Nähe überprüfen lassen. Dadurch lässt sich besser abschätzen, welche Teile Sie genau vom Dach erneuern lassen sollten und welche noch neu genug sind. Denn durch die Kombination mehrerer dieser Maßnahmen sparen Sie u. U. viel Geld. Wenn Sie also vorhaben, Ihr Dach sanieren oder ausbauen zu lassen, erteilen Sie den entsprechenden Auftrag nicht voreilig, um Ihren Dachdecker nicht wenige Monate oder Jahre später bereits erneut anrufen zu müssen.

Mit welchen Kosten ist für die Baumaßnahmen zu rechnen?

Wie viel die einzelnen Maßnahmen für eine Dachsanierung kosten, lässt sich leider nicht verallgemeinern. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Abgesehen von dem reinen Arbeitsaufwand, kommt z. B. noch die Wahl der Eindeckung und der vorliegenden Konstruktion hinzu. Die Unterschiede zwischen den günstigsten und den edelsten Varianten sind dabei deutlich. Dafür halten preisintensivere Lösungen meist ebenso deutlich länger. Langfristig ist man damit also besser beraten, vor allem, wenn man sein komplettes Dach erneuern lassen muss. Auch die Größe bzw. Anzahl an Quadratmetern Fläche bestimmt mit. Große Dachflächen lassen deshalb bei einer Dachsanierung die Kosten steigen.

Welche Möglichkeiten der Förderung gibt es, wenn man sein Dach sanieren lässt?

Müssen Sie Ihr Dach sanieren lassen, bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für die energetische Dachsanierung attraktive Förderungen. Dadurch können Sie für sämtliche Arbeiten, die der besseren Dämmung und damit einem sinkenden Energieverbrauch zugute kommen, bereits bei der Anschaffung ihr Budget schonen. Die Zuschüsse können Sie direkt bei der KfW beantragen. Nach kurzer Bearbeitungszeit erhalten Sie die Bewilligung und wie hoch der genaue Betrag ausfällt, der Ihnen zusteht, um das Dach renovieren zu lassen.

Dachrenovierung: Eine Rechnung, die aufgeht

Die Dachsanierung ist ein wichtiger Bestandteil der Objektpflege, unabhängig davon, welches Dach Sie erneuern wollen. Denn wie Sie sehen, verhindert eine rechtzeitige Dachrenovierung vom Profi schwerere Folgeschäden. Dadurch zahlt sie sich längerfristig in jedem Fall für Sie aus. Bei in die Jahre gekommenen Immobilien lohnt sich der Aufwand gleich doppelt. Denn insbesondere durch den Umstieg auf eine moderne Dämmung mit hoch entwickelten Materialien, lässt sich dauerhaft Energie sparen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt und Ihren persönlichen CO²-Abdruck. Nachdem Sie das Dach sanieren lassen, sinken damit auch die entsprechenden Kosten und das zahlt sich aus. Wir von Dachdecker Direkt helfen Ihnen, den besten Anbieter dafür zu finden. Dazu senden Sie uns einfach Ihre individuelle Anfrage zu. In kürzester Zeit erhalten Sie die verschiedenen Angebote von 5 Dachdeckern, die ihren Service in Ihrer Nähe anbieten. Dadurch haben Sie die Möglichkeit für einen umfassenden Vergleich und können sich so über die optimalen Konditionen freuen, wenn Sie Ihr Dach sanieren lassen wollen.

Reetdach decken lassen

Reetdächer gelten als traditionell und bestechen mit ihrer einzigartigen Optik. Im Norden ist das Reetdach oft anzutreffen; es fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Reet ist ein Naturprodukt, bei der Reetdacheindeckung ist viel Fachkenntnis gefragt. Erfahren Sie mehr über Kosten, Pflege und Standzeit von Reet.

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Reetdach: Kosten, Pflege & Dachdecker

Häuser mit Reetdächern haben eine besondere Ausstrahlung. Die Optik ist ursprünglich und wildromantisch, zudem sind Reetdächer ein traditioneller Bestandteil. Diese Häuser sind oft denkmalgeschützt. Das Reetdach ist überwiegend im Norden in den Küstenregionen verbreitet. Die Schönheit des Naturprodukts hat jedoch auch ihren Preis: Die Kosten für ein Reetdach sind im Vergleich zum Ziegeldach wesentlich höher. Dafür ist die Haltbarkeit sehr hoch, und Sie erhalten ein Dach mit einer außergewöhnlichen Optik. Wenden Sie sich bei einem Neubauprojekt oder bei einer Erneuerung des Reetdachs bei einer Haussanierung immer an einen erfahrenen Dachdecker. Der Umgang mit dem Material erfordert spezifische Kenntnisse, der Dachdecker sollte mit Schilf, dem Aufbau und den speziellen Eigenschaften gut vertraut sein. Beim Reetdach decken ist viel Handarbeit notwendig. Die aufwendige Vorgehensweise braucht zudem viel Zeit, dadurch steigen beim Reetdach die Kosten.

Der Liebling aus dem Norden: Die Geschichte des Reetdachs

Das Reetdach ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Die ersten Reetdächer in Deutschland entstanden bei den Pfahlbauten am Bodensee, die Historie reicht zurück bis zu 4000 Jahren v. Chr. Auch in anderen Regionen der Welt gab es Dächer, die mit Schilfrohr gedeckt wurden, denn das natürliche Material war und ist in vielen Küsten- und Sumpfgebieten weit verbreitet. Im Zuge der Industrialisierung und der Vergrößerung der Städte wurde das Reetdach von anderen Materialien vielfach abgelöst. Ein wesentlicher Grund war die erhöhte Brandgefahr, denn trockenes Reet ist bei Unachtsamkeit brandanfällig. In den Küstenregionen im Norden Deutschlands sind Reetdächer aber immer noch verbreitet – glücklicherweise, denn ein Reetdach ist nicht nur schön, sondern auch in hohem Maße ökologisch sinnvoll.

Wie ist ein Reetdach aufgebaut?

Reet ist ein anderer Begriff für Schilf und Schilfrohr. Es handelt sich um ein echtes Naturprodukt, das ganz ohne Eingriffe durch Pestizide oder andere schädliche Substanzen wächst. Auch bei der Weiterverarbeitung kommen keine chemischen Produkte zum Einsatz. Nachdem die Nachfrage recht hoch ist, reicht die heimische Ernte nur für etwa 30 Prozent des Bedarfs aus. Der Rest stammt aus Asien sowie Süd- und Osteuropa. Die Ökobilanz ist auch dann noch gut, die besten Produkte stammen aber direkt aus deutschen Regionen. Man verarbeitet das trockene Schilfrohr aber auch für die Wärmedämmung sowie für Trenn- und Leichtbauwände.

Schon bei der Ernte des Schilfs geht es um Sorgfalt. Die Stängel müssen tief genug geschnitten werden. Der tiefere Teil ist besonders widerstandsfähig und robust. In diesen Stängelteilen ist der Anteil an Lignin besonders hoch, die Stängel verholzen gut. Beim Reetdach decken liegen diese Stängelteile so, dass Regen zuverlässig abgehalten wird.

Ein korrekter Aufbau ist so ausgerichtet, dass möglichst wenig Feuchtigkeit eindringen kann. Außerdem muss das Reet schnell trocknen, denn Feuchtigkeit kann zu Schimmel und Pilzbefall führen. Das Dach muss eine Neigung von mindestens 45 Grad haben. Der Dachdecker beachtet außerdem die Halmneigung. Unter der Halmneigung versteht man die Neigung zwischen dem Stoppelende und der Bindung. Der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks hat dafür einen Wert von mindestens 25 Grad festgelegt. Bei einem Dachdecker-Meisterbetrieb, der auf Reetdächer spezialisiert ist, können Sie sicher sein: Die Vorgaben werden eingehalten, Ihr Dach entspricht den Vorschriften und überzeugt nicht nur mit einer schönen Optik, sondern auch mit einer sehr langen Haltbarkeit, die auch als Standzeit bezeichnet wird.

Bei der Konstruktion von Reetdächern unterscheidet man die Bauweisen Kaltdach und Warmdach. Ein Kaltdach ist ein belüftetes Dach, im Dachraum ist es zugig. Sie können den Raum trotzdem als Wohnraum nutzen, wenn der Aufbau zweischalig ist und eine gute Wärmedämmung integriert wird. Das Warmdach ist technisch anspruchsvoller, vor allem muss der Dachdecker eine absolut intakte Dampfsperre einbauen. Lassen Sie sich in jedem Fall ausführlich beraten. Der Dachdecker als Spezialist für Reetdächer erklärt Ihnen genau die Unterschiede und welche Konstruktion für Ihr Haus am besten geeignet ist.

Reetdach: Vorteile und Nachteile

Neben der besonderen Optik sind die ökologischen Vorteile bemerkenswert. Der nachwachsende Rohstoff Schilf bietet extrem gute Voraussetzungen als Material für die Dacheindeckung. Davon profitiert die Umwelt, aber auch Sie als Bewohner. Das Raumklima ist einem Haus mit Reetdach sehr gut. Auch der Temperaturausgleich ist ausgezeichnet, das Reetdach hält das Haus im Sommer kühl und im Winter warm.

Das Reetdach braucht nur wenig Pflege. Voraussetzung ist aber immer ein fachgerechter Aufbau. Eine Gefahr droht durch Beläge aus Algen, Moos und Schimmel. Wenn sich diese Erscheinungen ausbreiten, kann das Reet vorzeitig verrotten. Deshalb sollte das Dach einmal pro Jahr gründlich begutachtet werden. Es kann zu Farbveränderungen kommen, die aber auf die positiven Eigenschaften keinen Einfluss haben.

Wie hoch sind bei einem Reetdach die Kosten?

Grundsätzlich sind die Kosten für ein Reetdach etwa doppelt so hoch wie für ein Ziegeldach. Die Arbeitszeit ist ungefähr fünfmal so lang. Rechnen Sie pro Quadratmeter mit Kosten von mindestens 40 bis 50 Euro. Weitere Faktoren, die den Preis bestimmen, sind die Konstruktion des Daches und ein erhöhter Neigungswinkel. Wenn mehrere Dachfenster vorhanden sind, eine besondere Dachform vorliegt, steigen die Kosten. Ein um zehn Prozent höherer Neigungswinkel erhöht die Lebensdauer, aber dadurch steigen auch die Kosten um weitere zehn Prozent.

Wie lange hält ein Reetdach?

Die Haltbarkeit eines Reetdachs nennt man auch Standzeit. Wie lange hält ein Reetdach, das hängt von der Qualität des Reets und der richtigen Vorgehensweise beim Reetdach decken ab. Vor allem die Neigungswinkel müssen eingehalten werden, damit die Standzeit möglichst lang sind. Auch im Hinblick auf die Kosten ist es wichtig, eine lange Haltbarkeit zu erreichen. Pauschale Aussagen sind schwierig, denn es gibt Reetdächer, die schon nach zehn Jahren erneuerungsbedürftig sind. Andere haben eine Haltbarkeit von mehreren Jahrzehnten, sogar bis zu 100 Jahre und länger sind möglich. Ein Reetdach, das ein erfahrener Dachdecker gedeckt hat und bei dem die Voraussetzungen stimmen, hat eine Standzeit von mindestens 30 bis 50 Jahre.

Unbedingt an den Brandschutz und die Feuerversicherung denken!

Trockenes Reet ist leicht entzündlich. Blitzschlag, Feuerwerk oder Brandstiftung sind Risiken, die bedacht werden müssen. Für die Sicherheit der Bewohner ist ein erhöhter Brandschutz wichtig. Diesen Punkt berücksichtigt ein guter Dachdecker. Sie brauchen eine Brandschutzversicherung, bei der für ein Reetdach zusätzliche Kosten anfallen.

Möchten Sie ein Reetdach decken lassen? Schicken Sie Ihre Anfrage an bis zu 5 Reetspezialisten aus Ihrer Nähe

Bei einem Reetdach sind die Kosten aufgrund der hohen Anforderungen an die Fachkenntnisse des Dachdeckers nicht gerade günstig. Dafür bekommen Sie jedoch ein bemerkenswert schönes Dach. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich ausführlich beraten lassen. Beauftragen Sie mit der Dacheindeckung einen Profi, der mit Reet und dessen Eigenschaften bestens vertraut ist. Der Dachdecker beantwortet alle Ihre Fragen, zum Beispiel, wie lange hält ein Reetdach oder wie hoch sind beim Reetdach die Kosten. Stellen Sie bei Dachdecker Direkt Ihre Anfrage! Sie erhalten fünf unverbindliche Angebote von zuverlässigen und guten Dachdeckern in Ihrer Nähe – selbstverständlich für Sie kostenlos!

Dachdecker Hamburg

Dachdecker Hamburg

Sie suchen für Ihr Bauvorhaben in Hamburg und Umgebung einen professionellen Dachdecker Betrieb ganz in Ihrer Nähe? Willkommen auf Dachdecker Direkt. Auch wenn wir bundesweit Dachdecker vermitteln, ist unser Heimathafen Hamburg. Dementsprechend arbeiten wir vor Ort besonders eng mit unseren Partnerbetrieben zusammen und können Ihnen für Ihr Projekt einen echten Profi aus der Hansestadt empfehlen.

Dachdecker Hamburg

 

Nutzen Sie unser Anfrageformular und geben Sie an, wie Ihr Dachprojekt aussieht. Wir sorgen dann dafür, dass Ihre Anfrage unmittelbar an bis zu fünf Dachdecker in Hamburg ganz in Ihrer Nähe weitergeleitet wird. Diese Betriebe melden sich dann binnen Kürze bei Ihnen, um Ihnen direkt ein unverbindliches Angebot zu unterbreiten oder mit Ihnen offene Fragen zu klären. In jedem Fall erreichen Sie mit wenigen Klicks auf Dachdecker Direkt gleich mehrere Dachdeckerbetriebe in Hamburg, die Ihnen weiterhelfen können.

Unser Service ist stets kostenlos und unverbindlich. Sie müssen keinem unsere Dachdecker tatsächlich den Auftrag erteilen. Doch Achtung, die Chancen, dass sich unter unseren Betrieben der geeignete Dachdecker für Sie befindet, ist jedoch sehr groß. Bei den Dachdeckerfirmen aus Hamburg mit denen wir zusammenarbeiten, handelt es sich ausschließlich um hier ansässige Unternehmen, die geprüft wurden und bereits zahlreiche Kunden vor Ihnen glücklich gemacht haben.

Zwischen Elmshorn und Lauenburg, Norderstedt und Lüneburg: Dachdecker in Ihrer Nähe

Damit wir unser Credo „Dachdecker in meiner Nähe“ auf jeden Fall gerecht werden, arbeiten wir sowohl im gesamten Hamburger Stadtgebiet als auch im Umland von Hamburg mit zahlreichen Dachdeckern zusammen. Ganz gleich also, ob Sie einen Dachdecker in Rahlstedt suchen, Dachfenster in Ihrem Neubau in Schnelsen einbauen lassen wollen oder ein Sturmschaden in Pinneberg ausgebessert werden muss. Mit einer Anfrage auf Dachdecker Direkt erreichen Sie garantiert mehrere Dachdecker in Ihrer Nähe.

Dachdeckerfirmen in Hamburg: Kein Materialwunsch ist unmöglich

Hierbei spielt es keine Rolle, ob Sie ein klassisches rotes Ziegeldach, ein traditionelles norddeutsches Reetdach oder ein Industriegebäude mit Bitumbahnen Ihr Eigen nennen. Unsere Dachdeckerfirmen sind besonders breit aufgestellt und bietet Dacheindeckungen und Reparaturen unterschiedlichster Materialen an. Geben Sie bei Ihrer Anfrage einfach an, welches Material Sie wünschen. Wenn es sich um einen Dach Neubau handelt und Sie sich noch nicht für ein Material entscheiden konnten, mit dem Sie Ihr Dach eindecken lassen möchten, helfen Ihnen unsere Dachdecker in Hamburg gerne mit einer Beratung weiter.

Dachbeschichtung & Dachversiegelung

Eine Dachsanierung erhält den Wert Ihrer Immobilie. Sie haben die Wahl zwischen einer Dachbeschichtung und einer Dachversiegelung . Lernen Sie die Unterschiede der beiden Vorgehensweisen für einen langfristigen Dachschutz kennen, informieren Sie sich über Vorteile und Kosten!

Dachbeschichtung Dachversiegelung

Dachbeschichtung oder Dachversiegelung: Unterschiede, Vorteile und Kosten bei Beschichtung und Versiegelung

Wenn das Dach in die Jahre gekommen ist, wird es Zeit für eine Sanierung. Oft ist das Dach grundsätzlich noch in Ordnung, Sie brauchen also nicht neu decken zu lassen. Schadhafte Stellen kann ein erfahrener Dachdecker wieder instand setzen. Für eine optische, aber auch funktionale Verbesserung eignet sich eine Dachbeschichtung oder Sie können das Dach versiegeln lassen. Der Dachdecker führt in diesem Zusammenhang eine komplette Dachreinigung durch. Die beiden Verfahren bieten eine zuverlässige Dachimprägnierung, unterscheiden sich aber in der Vorgehensweise und bei den Kosten. Die Dachversiegelung ist günstiger als die Dachbeschichtung. Wenn Sie Ihr Dach beschichten oder Ihr Dach versiegeln lassen möchten, lassen Sie sich vom Profi beraten. Ihr Dachdecker führt die Arbeit fachkundig durch.

Was ist eine Dachbeschichtung?

Bevor der Dachdecker das Dach beschichten kann, erfolgt eine gründliche Reinigung. Anschließend wird zunächst eine Grundierung und danach zweimal eine bestimmte Dachfarbe aufgetragen. Wenn Sie Ihr Dach beschichten lassen möchten, sieht sich der Dachdecker das Dach im Vorfeld genau an. Sie erfahren, ob es sinnvoll ist, das Dach beschichten zu lassen – infrage kommt dieses Verfahren nämlich nur, wenn die Dacheindeckung grundsätzlich noch intakt ist. Zu alte, extrem brüchige Ziegel lassen sich nicht mehr retten, indem Sie das Dach beschichten lassen. Handelt es sich nur um einzelne beschädigte Dachpfannen, kann der Dachdecker diese natürlich austauschen. Er wird Ihnen aber bei einem sehr alten Dach mit vielen rissigen Dachziegeln eher zu einer Neueindeckung raten. Sie sparen in diesem Fall, denn die Beschichtung kostet zwar weniger als die Hälfte einer Neueindeckung. Die Haltbarkeit beträgt aber nur etwa 10 bis 15 Jahre, während ein neu gedecktes Dach eine viel längere Lebensdauer hat.

Die Beschichtung eignet sich für ältere Dächer, bei denen die Erst-Dachversiegelung , die bei der Herstellung der Dachsteine vorgenommen wurde, stark reduziert ist. Man erkennt den Zustand an der Farbveränderung der Ziegel. Schmutz bleibt hängen und wird vom Regen nicht mehr weggespült. Teilweise bilden sich Moos und Algenbeläge. Wenn die Ziegel zunehmend porös werden, kann Wasser eindringen. Dann ist eine Beschichtung in jedem Fall eine sinnvolle Maßnahme. Die Kosten rentieren sich, denn Sie verlängern damit die Haltbarkeit des Daches.

Indem Sie das Dach beschichten lassen, erzielen Sie immer eine starke optische Verbesserung. Sie können einen bestimmten Farbton wählen und so das Erscheinungsbild des Daches wesentlich verändern – oder Sie bleiben bei der Grundfarbe, die danach wieder frisch und wie neu aussieht. Auch die Funktionalität der Dachziegel erhöht sich wieder. Die Beschichtung dringt in die Poren der Dachpfannen ein und dichtet die Ziegel gut ab. Schmutz und Wassertropfen lösen sich nach der Beschichtung des Daches wieder mühelos. Der Dachdecker verwendet synthetische Beschichtungen, die auf die Art der Dacheindeckung abgestimmt sind. Dazu gehören Acrylmischungen und Polyurethane. Sinnvoll sind auch Nano-Beschichtungen, die mit dem sogenannten Lotus-Effekt Wasser abperlen lassen und einen Selbstreinigungseffekt haben. Dachbeschichtungen eignen sich für jede Art von Dachdeckungen mit Ausnahme von Schieferdächern und asbesthaltigen Faserzementplatten. Schiefer ist ölig und nimmt die Beschichtung nicht an, asbesthaltige Materialien dürfen nicht mit einem Hochdruckreiniger behandelt werden .

Vorsicht, wenn Sie Ihr Dach beschichten lassen möchten: Das Verfahren ist in Deutschland nicht lizensiert und darf von jedem Betrieb durchgeführt werden, leider sind auch schwarze Schafe unterwegs. Beim Dachdecker-Meisterbetrieb sind Sie und Ihr Dach dagegen in guten Händen!

Was versteht man unter einer Dachversiegelung ?

Beim Dach imprägnieren, auch als Dach versiegeln bekannt, handelt es sich um eine Versiegelung mit einer flüssigen, farblosen und wasserlöslichen Substanz. Die Dacheindeckung muss dafür grundsätzlich noch in Ordnung sein. Bevor Sie das Dach versiegeln lassen, unterzieht es der Dachdecker einer gründlichen Prüfung. Poröse Ziegel sind kein Hindernis, bei stark brüchigen Ziegeln ist die Ausgabe für die Dachimprägnierung aber nicht mehr sinnvoll. Auch die farbliche Oberfläche sollte noch intakt sein. Für einheitlich verblasste Dachziegel ist die Dachimprägnierung eine gute Möglichkeit, um die Farbe wieder aufzufrischen.

Am Anfang steht wieder eine intensive Reinigung, anschließend trägt der Fachmann die transparente Flüssigkeit auf, um das Dach zu versiegeln. Die Imprägnierung dringt in die Oberfläche ein und erhöht die Widerstandsfähigkeit der Dachsteine gegenüber Witterungseinflüssen, Regen und Sonne. Die Schichtdicke ist aber geringer als bei einer Beschichtung, deshalb liegt auch die Haltbarkeit nur bei etwa zehn Jahren, während die farbliche Beschichtung mindestens 15 Jahre hält.

Lassen Sie Ihr Dach imprägnieren, wenn Sie verhindern möchten, dass sich Schmutz absetzt und sich Moose, Algen oder Flechten bilden können. Die Dachimprägnierung bewirkt einen guten Abperleffekt. Es lohnt sich auch, das Dach versiegeln zu lassen, wenn Sie Ihr Haus verkaufen möchten. Die optische Wirkung sorgt für ein gutes Erscheinungsbild.

Welche Kosten fallen für die beiden Methoden Dachimprägnierung und Dachbeschichtung an?

Die Kosten sind bei beiden Verfahren variabel, entscheidend sind unter anderem die Vorarbeiten bei der Reinigung, eventuelle Ausbesserungsarbeiten und die Dachhöhe sowie die Dachneigung. Durchschnittlich betragen die Kosten für eine Dachbeschichtung 15 bis 25 Euro pro Quadratmeter. Wenn Sie das Dach versiegeln lassen möchten, ist der Preis niedriger, hängt aber auch von den Vorarbeiten wie Reinigung und Ausbesserungen ab. Wer das Dach imprägnieren lassen will, wendet sich am besten an einen Profi. Der Dachdecker prüft den Zustand des Daches und berät Sie umfassend, welche Methode infrage kommt und ob es sinnvoll ist, das Dach imprägnieren zu lassen.

Der Dachdecker: Profi für Reinigung, Dachbeschichtung & Dachversiegelung

Nutzen Sie unser Anfrageformular, wenn Sie sich für eine Dachversiegelung oder Dachbeschichtung interessieren. Ihre Anfrage wird automatisch an bis zu fünf Dachdecker in Ihrer Nähe weitergeleitet. Sie erhalten danach binnen Kürze kostenlos Angebote für Ihre Dachreinigung, Dachbeschichtung oder Dachversiegelung.

Sanierungsarbeiten am Dach sind eine knifflige Angelegenheit, hier ist der Dachdecker als Fachmann der richtige Ansprechpartner. Es geht nicht nur um Arbeiten in der Höhe, die für unerfahrene Heimwerker kritisch werden können. Der Dachdecker kennt als Experte auch alle Faktoren, die für ein intaktes Dach wichtig sind. Wenn Sie Ihr Dach imprägnieren oder beschichten lassen möchten, wenden Sie sich an einen Profi. Dachdecker Direkt vermittelt Ihnen fünf Angebote von Dachdeckern vor Ort. Die kostenlose, unverbindliche Anfrage bietet Ihnen die Möglichkeit, die Angebote in Ruhe zu vergleichen. Das Resultat der Dachreinigung, Beschichtung oder Versiegelung lässt Ihr Dach wie neu aussehen!