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Dachdämmung Kosten & Aufbau

Eine adäquate Isolierung ist wichtig, um im Winter Wärme drinnen und im Sommer Hitze draußen zu lassen. Je nach Aufbau der Dämmung fallen die Kosten unterschiedlich hoch aus. Erfahren Sie, was Sie zur Dachdämmung wissen müssen und fordern Sie kostenlos ein Angebot von Profis aus Ihrer Nähe an.
Dachdämmung Kosten
Ein gut gedämmtes Dach gehört in Zeiten von erhöhtem Klimabewusstsein und steigenden Energiepreisen zum guten Ton. Das gilt sowohl für den Neubau von Immobilien als auch für die nachträgliche Zwischensparren- oder Aufsparrendämmung von Innen in Bestandsgebäuden. Allerdings ist die Dämmung eines Dachs keine billige Angelegenheit und schon gar keine einfache.

Dachdämmung: Kosten, Aufbau & Typen

In der Regel liegen die Kosten bei mehreren tausend Euro. Um ja keine böse Überraschung zu erleben, ist Hilfe vom Profi unabdingbar. Aber auch hier unterscheiden sich die Kosten je nach gewählter Dämmungsart und beauftragtem Dachdeckerbetrieb. Erfahren Sie, was Sie zur Dämmung wissen müssen, welche Kosten auf Sie zukommen, welche Förderungen Ihnen winken und fordern Sie noch heute kostenfrei Angebote von Betrieben in Ihrer Region an.

Warum ist eine hochwertige Dachdämmung notwendig?

Früher hat man beim Bau von Wohnhäusern nur wenig Wert auf die optimale Dämmung gelegt. Das hat gleich mehrere Gründe. Einerseits waren die entsprechenden Baustoffe für eine optimale Dämmung noch nicht vorhanden. Das gilt insbesondere im Hinblick auf selektive Feuchtigkeitsdurchlässigkeit, um Schimmelbildung bei hermetisch abgedichteten Häusern zu vermeiden.

Andererseits waren die Energiekosten für Öl, Gas und andere Brennstoffe in der Vergangenheit so niedrig, dass eine hochwertige Dämmung nicht unbedingt notwendig war. Und das ist der Knackpunkt: die Energieeffizienz. Ganz gleich, ob Sie Ihr Dach aus Liebe zur Umwelt oder aus Gründen der Heizkostensenkung dämmen möchten: Das Dach zu dämmen erhöht die Energieeffizienz Ihres Hauses.

Damit lassen sich die Heizkosten abhängig von bisherigen Gebäudestandard drastisch um mehrere hundert Euro pro Jahr reduzieren. Langfristig betrachtet rechnen sich die Kosten für eine hochwertige Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung damit durch die Energieeinsparung von selbst. Einmal ganz davon abgesehen, dass Ihnen eine staatliche Förderung für die Ausführung durch einen Profi winkt.

Dämmpflicht für Wohngebäude!

Sie haben nach dem 01.02.2002 eine Immobilie erworben? Dann sollten Sie einmal nachschauen, ob das Dach gedämmt ist. Seitdem ist besteht nämlich eine gesetzliche Pflicht, sein Dach dämmen zu lassen. Dabei muss die Dämmung des Daches bzw. der obersten Geschossdecke die Vorgaben der Wärmeschutz-Norm DIN 4108-2: 2013-02 entsprechen.

Diese sieht einen Dämmwert von < 0,24 W/(m²K) vor. Holen Sie sich im Zweifelsfall Hilfe von einem Dachdecker-Profi, der die Lage beurteilt und Ihr Dach bei Bedarf gleich von innen mit einer Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung versehen kann.

So ist eine Dachdämmung aufgebaut

Ob die Dachdämmung nun von innen oder von außen aufgebaut ist, folgt sie in ihrem Aufbau dem gleichen Schema. Nur so kann die Dämmschicht ihren thermischen und hydrologischen Aufgaben über viele Jahrzehnte hinweg gerecht werden. Der schichtweise Aufbau gleich dabei dem Zwiebelprinzip:
– Dachdeckung: Die Dachdeckung durch Schindeln oder Ziegel dient sowohl dem direkten Schutz vor Niederschlägen als auch der Entwässerung. Aufgebracht ist die Deckung auf einer Kreuzkonstruktion aus Dachlatten.

Unterdeckung

Die Unterdeckung besteht in der Regel aus einer diffusionsoffenen Unterdeckbahn. Diese schützt vor Staub, Ruß, Schnee, Regen und macht das Dach winddicht.

Dämmschicht

Die unter der Unterdeckbahn liegende Dämmschicht sorgt für die eigentliche Wärmedämmung. Dabei handelt es sich z.B. um Materialien wie Steinwolle oder Glaswolle. Zunehmend kommen aber auch hier Hightech-Materialien zum Einsatz.

Dampfbremse

Die Dampfbremse ist eine Spezialfolie, die die Dämmschicht der Dachkonstruktion von der Innenverkleidung des Dachstuhls (z.B. Gipskartonplatten) trennt. Sie stellt den optimalen Feuchtigkeitstransfer aus dem Raum in Richtung Dachkonstruktion sicher.

Clevere Entscheidungen in Dämmungsfragen

Neben der einfachen Dachdämmung gilt es mehrere Sonderfälle zu beachten. Ein Flachdach (z.B. eine Bungalows) wird nicht mit einer klassischen Zwischensparrendämmung gedämmt. Je nachdem, ob es sich um ein massives Dach oder ein Leichtbaudach handelt, kommt eine sogenannte Kaltdachdämmung bzw. Warmdachdämmung zur Anwendung. Welche die richtige Maßnahme ist, um Ihr Flachdach nachträglich zu dämmen, kann Ihnen nur ein Dachdecker durch persönliche Inaugenscheinnahme verraten.

Ein weiterer Sonderfall beim Dach dämmen betrifft das Dachgeschoss. Nutzen Sie dieses nicht als Wohnraum, sondern als Abstellort, müssen Sie auch nicht das Dach dämmen. Das dämmen der ersten Geschossdecke von innen durch eine Untersparrendämmung, Zwischensparrendämmung oder Aufsparrendämmung reicht für die optimale Dämmung der Wohnräume völlig aus.

Zudem ist diese Variante deutlich günstiger als das Dämmen des ganzen Dachs. Möchten Sie das Dachgeschoss noch nicht, vielleicht aber in Zukunft als Wohnraum nutzen, ist eine hochwertige Aufsparrendämmung des Dachs die bessere Alternative.

Dachdecker Tipp: Immer den Hitzeschutz bedenken
Unter einem Dach ohne Auf-, Zwischen- oder Untersparrendämmung wird es schnell unangenehm warm. Aber selbst, wenn Sie Ihr Dach haben dämmen lassen, ist das noch kein Grund zur Entwarnung. Das falsche Dämmmaterial schützt zwar vor Wärmeverlust im Winter, kann aber die Sommerhitze nicht abhalten. Abhängig von der Ausrichtung Ihres Hauses und der örtlich dominanten Wetterlage konstruiert ein Dachdecker-Profi für Sie eine Dachdämmung, die zu Ihren Bedürfnissen passt.

Welche Dämmarten gibt es und wo liegen die Unterschiede?

Grundsätzlich lassen sich drei Grundarten der Dachdämmung unterscheiden: Die Aufsparrendämmung, die Zwischensparrendämmung sowie die Untersparrendämmung. Diese Dämmarten haben jeweils spezifische Eigenschaften und unterscheiden sich u.a. durch die anfallenden Kosten.

Aufsparrendämmung

Die Aufsparrendämmung wird auf den Dachsparren abgebracht. Sie liegt damit zwischen der Dacheindeckung und den Dachsparren. Damit ist sie im Hinblick auf die Dämmungseigenschaften die effektivste Art der Dachdämmung zumal sie bei fachgerechter Montage Wärmebrücken komplett verhindert. Allerdings kann die Aufsparrendämmung nicht von innen angebracht werden.

Hier ist das komplette Neueindecken des Dachs notwendig. Das ist aber auch der große Vorteil, denn so können alle Schichten des Dachs optimal auf maximale Energieeffizienz abgestimmt werden. Die Aufsparrendämmung eignet sich daher vorrangig für Neubauten sowie für die Dachsanierung älterer Bestandsgebäude.

Zwischensparrendämmung

Die Zwischensparrendämmung ist von innen möglich. In den meisten Fällen bringt der Dachdecker hier Dämmmatten zwischen den Dachsparren an. Der Vorteil sind die vergleichsweise niedrigen Kosten sowie kein Wohnraumverlust.
Anders als bei der auf den Dachsparren angebrachten Dämmung bleiben vorhandene Wärmebrücken bestehen. Das macht die Dämmung weniger effizient. Allerdings ist sie durch die Montage von innen hervorragend für die kostengünstige Dämmung von jüngeren Bestandsgebäuden oder den spontanen Ausbau des Dachbodens geeignet.

Untersparrendämmung

Wer sein Dach dämmen möchte, sollte die Untersparrendämmung nur als Ergänzung zur Zwischensparrendämmung betrachten. Wie der Name es bereits sagt, wird die Untersparrendämmung von innen an den Dachsparren angebracht. Das macht die Montage einfach und günstig, kostet denjenigen, der sein Dach dämmen möchte, aber Wohnraum.

Die Untersparrendämmung empfiehlt sich daher vorrangig für die zusätzliche Dämmung einer bestehenden Geschossdeckendämmung (ausreichende Wohnraumhöhe vorausgesetzt) sowie für die Verbesserung der Dämmeigenschaften des Dachbodens. Ebenfalls notwendig ist diese Art der Dämmung, wenn die Sparrentiefe bei einer Zwischensparrendämmung nicht ausreicht, um eine Dämmschicht von 18 Zentimetern aufzunehmen.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Was eine Dachdämmung kostet, hängt von der Art der Dämmung, der zu dämmenden Fläche sowie von der Höhe der staatlichen Förderung ab. In jedem Fall kostet die Dämmung des Dachs mehrere tausend Euro. Die günstigste der vollwertigen Dämmlösungen ist die Zwischensparrendämmung mit ca. 40 bis 60 Euro pro Quadratmeter. Die ergänzende Untersparrendämmung schlägt dagegen mit gut 30 bis 60 Euro pro Quadratmeter zu Buche.

Am teuersten ist die Aufsparrendämmung. Allerdings sollten Sie hier berücksichtigen, dass sich der Preis als Komplettpaket inklusive neuer Eindeckung des Dachs versteht. Die Kosten liegen bei ca. 200 bis 250 Euro pro Quadratmeter. Soll dagegen nur die oberste Geschossdecke mit einem Wärmeschutz ausgestattet werden, liegen die Kosten bei ca. 40 bis 60 Euro pro Quadratmeter. Tipp: Wenn die Geschossdecke von oben nicht begehbar sein muss, halbieren sich die Kosten.

Dachdämmung Förderung: Welche Möglichkeiten habe ich?

Wer nachträglich sein Dach dämmen möchte, kann eine Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Dabei handelt es sich um die Programmen KfW 151 und KfW 152. Das KfW Programm 151 beinhaltet einen zinsgünstigen Kredit für die Komplettsanierung Ihres Hauses bis max. 120.000 Euro bzw. 48.000 Euro pro Wohneinheit. Obendrauf gibt es einen Tilgungszuschuss in Höhe von 20 bis 40 Prozent des Kreditbetrags.

Das Programm KfW 152 ist das Spiegelbild des Programms 152, bezieht sich jedoch auf eine Einzelmaßnahme wie z.B. die Dachdämmung. Hier liegt der Höchstbetrag des zinsgünstiges Kredits bei max. 50.000 Euro bzw. 10.000 Euro pro Wohneinheit. Der Tilgungszuschuss beträgt 20 Prozent.

Eine dritte Fördermöglichkeit für Dämmvorhaben bietet die im Jahr 2021 vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) aufgelegte “BEG EM” Förderung. Diese “Bundesförderung für effiziente Gebäude” gewährt Ihnen einen Zuschuss in Höhe von maximal 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die Förderung gilt ab einer Investitionssumme von 2.000 Euro sowie bis maximal 60.000 Euro. Es winken Ihnen also 400 bis 12.000 Euro an Fördergeldern, wenn Sie einen Profi damit beauftragen, Ihr Dach dämmen zu lassen.

Jetzt kostenlos ein Angebot vom Dachdecker Profi anfordern

Die Dämmung eines Dachs ist der effektivste Weg, um langfristig Energiekosten im fünfstelligen Bereich zu sparen. Um dieses Potenzial zu erreichen, muss die Dämmung jedoch von einem Profi angebracht werden.

Als Laie ist es kaum möglich, den Überblick über die optimale Anwendung der unterschiedlichen Dämmmöglichkeiten, die Kombinationsoptionen und die geschickteste Kombination der Fördermittel zu behalten. Von der fachgerechten Ausführung einmal ganz abgesehen. Immerhin kann schon ein scheinbar kleiner Fehler zu Energieverlust und Schimmelbildung führen.

Füllen Sie daher noch heute unser Anfrage-Formular aus. Schicken Sie es ab und holen Sie sich unverbindliche und völlig kostenlose Angebote von fünf Dachdeckern aus Ihrer Nähe ein.